Technik und Funktion

So funktionieren Zangenstromwandler

Stromwandler dienen dazu, hohe Wechselströme berührungslos und ohne Stromkreisunterbrechung zu erfassen. Sie bestehen im Prinzip aus 2 getrennten Trafowicklungen (B1 = Primärwicklung mit N1 Windungen, B2 = Sekundärwicklung mit N2 Windungen) auf einem gemeinsamen Eisenkern (geschlossener Magnetkreis). Fließt durch die Wicklung B1 ein Wechselstrom I1, wird in der Wicklung B2 ein Strom I2 erregt, der vom Windungsverhältnis N1 zu N2 abhängt. Gegenüber festinstallierten Schalttafelwandlern haben Zangenstromwandler einen aufgeschnittenen Magnetkreis, um einen Leiter umfassen zu können. In der Praxis besteht deshalb die Primärwicklung B1 aus nur einer Windung , durch die der zu messende Strom fließt.

Für das Übersetzungsverhältnis eines Stromwandlers gilt: I1 x N1 = I2 x N2

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